FFW Weilheim

Aus noch unbekannten Gründen brannte auf insgesamt 6 Ebenen die Dehnfuge zwischen Abbruchgebäude und dem Bettenhaus. Das Gute: Für Patienten, Mitarbeiter und Besucher bestand zu keiner Zeit eine akute Gefahr.

Zunächst wurde im Haus Brandgeruch festgestellt. Die ersten Kräfte überprüften somit alle Ebenen und mußten in den angrenzenden Räumen zum Abbruchgebäude eine Rauchentwicklung feststellen.

Weitere Erkundungen ergaben dann doch die Gewissheit eines ausgedehnten Dehnfugenbrandes. Problematisch waren die Zugänge zu den Brandherden, da das Gebäude zum Großteil bereits abgerissen ist. Somit wurden alle Löschwasserleitungen für sechs Stockwerke über die stehenden Baugerüste verlegt. Insgesamt wurden 6 Abschnitte, betreffend alle Ebenen, gebildet. Die Klinikeinsatzleitung nahm ihren Betrieb auf. Unsere Führungsunterstützungsgruppe baute eine gemeinsame Einsatzleitung sowie ständig stehenden Funkverkehr an der Einsatzstelle sowie zur ILS Oberland auf.

In regelmäßigen Abständen wurden Lagebesprechungen durchgeführt.

Gegen Mittag konnten die ersten Kräfte die Einsatzstelle verlassen, während die letzten Kräfte degen 15:00 Uhr ins Gerätehaus fuhren und die Einsatzbereitschaft wieder herstellten